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Wärmeschutz im Sommer wird in Zukunft immer mehr Bedeutung bekommen.
Gerade Wohnräume im Dach sind im Sommer oft überhitzt, und zu hohe Temperaturen machen erholsamen Schlaf unmöglich. Hier spürt man am deutlichsten, wie wichtig ein guter Dämmstoff ist. Direkt unter den Ziegeln entstehen Temperaturen bis zu 70 °C oder noch darüber, während eine angenehme Innentemperatur bei etwa 20 °C liegt. Also muss der Dämmstoff 40-50 °C Temperaturunterschied ausgleichen, doppelt so viel wie im Winter. Das bedeutet, der Dämmstoff braucht vor allem eine gute Wärmespeicherfähigkeit: Die Wärme, die von außen nach innen wandert, wird auf dem Weg zum Innenraum im Dämmstoff gespeichert.
Die Wärme von außen kommt daher kaum im Innenraum an. Hier haben Holzweichfaser und Zellulose klare Vorteile. Sie haben eine weitaus höhere Dichte als die anderen Dämmstoffe, dafür aber den etwas schlechteren Dämmwert.
Wärme draußen - kühl innen = Wärmeschutz im Sommer
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