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BÜRO
Zimmerei Ehrath
Etzenbach 7
79219 Staufen

Tel.: 07636-77924
Fax: 07636-788253
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WERKSTATT
Kapellenstraße 25 
79292 Pfaffenweiler 

 
 
Dachgaube
Eine Dachgaube sorgt sofort für mehr Wohnqualität. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Formen:
  • Schleppgaube
  • Giebelgaube
  • Tonnengaube
  • Spitzgaube
  • Fledermausgaube
  • Negativ-Gaube (Loggia)

Sie alle haben einen großen Nutzwert:
Durch die Fenster in den Gauben wird Tageslicht hereingeholt. Vor allem komplett verglaste Dachgauben bringen viel Licht und Wärme in den Wohnraum.
Man gewinnt Platz. Die Grundfläche, über der die Gaube eingebaut wird, wird nahezu verdoppelt. Bei vermieteten Wohnungen bringt diese Vergrößerung der Grundfläche auch eine höhere Mieteinahme.
Es wird volle Raumhöhe geschaffen. In Gauben können auch hohe Schränke gestellt werden.
Je nach Anordnung und Größe der Gauben kann im Dachgeschoss ein kleines Paradies geschaffen werden. Natürlich handelt es sich dabei um einen baulichen Eingriff ins Gebäude, für den eine Baugenehmigung von der zuständigen Behörde eingeholt werden muss. Unter Umständen sollte auch ein Statiker hinzugezogen werden. Das kann in der Regel der ausführende Zimmerermeister entscheiden.
Die Dachneigung der Gaube ist entscheidend für die Eindeckung. Bei Schleppgauben, zum Beispiel, ist der Platzgewinn in der Regel am höchsten. Es kann jedoch sein, dass auf Grund einer geringen Firsthöhe keine Ziegeldeckung auf der Gaube möglich ist. Dann greift man auf ein Stehfalzdach in Blech zurück.
Oft schreiben Bebauungspläne von Gemeinden und Städten die Gaubenformen und -größen vor. Deshalb ist es wichtig, sich vorher zu informieren.

Eine Sonderform der Gaube ist die Loggia. Sie wird als Dachterrasse gebaut. Das Dach wird ausgeschnitten und geöffnet. Man erhält einen Platz im Freien im Dachgeschoss. Es muss allerdings beachtet werden, dass der Boden einer Loggia gedämmt werden muss, weil im Stockwerk darunter Wohnräume liegen. Auf der Dämmung erfolgt eine Flachdachabdichtung, die entwässert werden muss. Es entsteht oft ein hoher Bodenaufbau, der mit einer Stufe ausgeglichen wird.

Die Ausführung:

1. Zimmerermeister ausfindig machen
2. Bauantrag stellen
3. Dachgaube bauen - und einziehen!

Der Bau der Gaube erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Notwendige Arbeits- und Sicherheitsgerüste, die in den Unfallverhütungsvorschriften der  Berufsgenossenschaft festgelegt sind, müssen aufgebaut werden. Als privater Bauherr steht man dabei genauso in der Pflicht wie der Handwerker.
  2. Wenn das Dachgeschoss schon ausgebaut ist, muss als nächstes die Innenverkleidung im Bereich der neuen Gaube entfernt werden.
  3. Danach werden die Ziegel abgedeckt und seitlich gelagert. Sie werden später zur Eindeckung wieder gebraucht. 
  4. Jetzt können unter Berücksichtigung der statischen Gegebenheiten die Sparren ausgesägt werden.
  5. Nun werden Holzteile zur Dachgaube zusammengefügt und mit der bestehenden Dachkonstruktion verbunden.
  6. Anschließend wird die Gaube von außen mit Holz, Blech und Ziegeln verkleidet.
  7. Das Dach ist nun wieder regendicht. Die Arbeitsschritte bis hierher können im Normalfall in einem Tag erledigt werden, sodass man fast wetterunabhängig ist.
  8. Im nächsten Schritt werden die Fenster montiert.
  9. Dann kann der Innenausbau mit Dämmung, Luftabdichtung und Innenverkleidung begonnen werden.
 
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