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Es gibt drei Blecharten, die am häufigsten für Dachsanierungen verwendet werden: Kupfer, Titanzink und Aluminium. Das haltbarste Blech ist Kupfer. Es bildet an der Luft eine schützende Patina und ist dadurch fast unbegrenzt haltbar. Es ist außerdem einfach zu verarbeiten. Leider ist es inzwischen auch das teuerste Blech.
Ebenso häufig wird Titanzinkblech verwendet. Es hat ebenfalls eine hohe Korrosionsbeständigkeit, leidet jedoch mehr unter den Witterungsbedingungen als Kupfer. Durch die Luftverschmutzung können in der an sich schützenden Patina Schmutzpartikel eingelagert werden, die zur schnelleren Korrosion führen. Es bietet sich daher an, Titanzink schon vorbewittert zu verbauen. So erhält man eine gleichmäßige Patina.
Blechdächer müssen besonders sorgfältig ausgeführt werden, angefangen bei der Verlegung des Bleches bis hin zur inneren Dampfbremse. Die Dampfbremse muss sauber verklebt werden, so dass keine Öffnungen bleiben. Gerade in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit könnten diese innerhalb kürzester Zeit zur Zerstörung des Blechdaches führen.
Ein Blechdach muss auf jeden Fall hinterlüftet ausgeführt werden. Es gibt eine spezielle Trennlage, die zwischen Holz und Blech verlegt werden muss. Noch besser ist eine zweite Lüftungsebene, die durch eine doppelte Schalung entsteht.
Wenn diese beiden Arbeitsschritte sauber ausgeführt sind, bleibt auch Titanzink lange haltbar. Auch hier ist ein vorbewittert Blech ein zusätzlicher Pluspunkt.
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